Iran-Delegation empfängt Menschenrechtsanwältin Parakand

Am 28. Juni fand eine Sondersitzung der Iran-Delegation des Europäischen Parlaments statt. Anlass war der Besuch der iranischen Menschenrechtsanwältin Mahnaz Parakand. Sie hat in der Vergangenheit die Anwältin Nasrin Sotoudeh sowie die sieben führenden Vertreter der religiösen Minderheit der Bahá'í verteidigt. Aus Angst vor Repressalien floh sie kürzlich nach Norwegen, von wo aus sie durch ganz Europa reisen möchte, um über die schwierige Lage im Iran zu berichten.

Es ist immer wieder beeindruckend und vor allem schockierend, aus erster Hand zu erfahren, wie ungerecht und menschenrechtswidrig iranische Gerichtsprozesse ablaufen können. Wer Genaueres erfahren möchte, kann ihre Rede auf dem Webstream verfolgen:

http://www.europarl.europa.eu/wps-europarl-internet/frd/vod/player?eventCode=20110628-0830-SPECIAL&language=en&byLeftMenu=researchotherevents&category=SPECIAL&format=wmv#anchor1.

In der vergangenen Woche, am 20. Juni, gab es in der Iran-Delegation eine Aussprache mit iranischem Botschafter für die EU Ali-Asghar Khaji. Er sprach über die Rolle des Iran im Mittleren Osten. Auch dazu gibt es einen Webstream:

http://www.europarl.europa.eu/wps-europarl-internet/frd/vod/player?eventCode=20110620-1500-SPECIAL-UNKN&language=en&byLeftMenu=researchotherevents&category=SPECIAL&format=wmv#anchor1.