Iran-Delegation spricht über religiöse Minderheiten

Ob Sufis, Bahai oder Christen - religiöse Minderheiten werden in Iran verfolgt. Dr. Seyed Mostafa Azamayefh berichtete in der Iran-Delegation am 1. Februar darüber, wie gegen Sufis öffentlich gehetzt werde und deren religiösen Stätten zerstört würden. Sogar zum Mord sei aufgerufen worden. Bahai-Vertreterin Sarah Vader sprach von willkürlichen Verhaftungen, den Bahais werde das Organisationsrecht verweigert. Auch Christen sind Angriffen ausgesetzt. Es kommt zu Bibelverbrennungen, seit 31 Jahren seit kein Kirchenbau in Iran genehmigt worden, erklärte ein Christen-Vertreter in der Delegation.

Video-Mitschnitt der Sitzung unter:

http://www.europarl.europa.eu/wps-europarl-internet/frd/vod/player?eventCode=20110201-1130-SPECIAL&language=en&byLeftMenu=researchotherevents&category=SPECIAL&format=wmv#anchor1