Das Allgäu in Brüssel

Leben und arbeiten im ländlichen Raum: Herausforderungen an die Europäische Union

Das Allgäu in BrüsselLiebe Leserin, lieber Leser,

Seit vielen Jahren arbeite ich nun in verschiedenen Großstädten Europas – sei es in München, Genf, Berlin oder Brüssel. Meine Heimatregion, das Allgäu, spielt jedoch weiterhin eine wichtige Rolle für mich. Denn es zählt nicht, wo man sich gerade befindet. Vielmehr trage auch ich meine Heimat in mir, nehme sie mit auf Reisen – und kehre dorthin zurück, um neue Energie zu tanken.

Als Vorsitzende des Unterausschusses für Menschenrechte im Europäischen Parlament liegen meine Arbeitsschwerpunkte eigentlich im außenpolitischen und menschenrechtlichen Bereich. Als einziges Mitglied des EU-Parlaments aus dem Allgäu, mit einem grünen Regionalbüro vor Ort in Kaufbeuren, ist es mir dennoch ein Anliegen, meine Heimat möglichst aktiv in Brüssel zu vertreten. So kam mir die Idee einer Allgäu-Reise, im Zuge derer sich Vertreter aus meiner Region gegenüber den europäischen Institutionen würden vorstellen können.

Vom 17. bis 19. Oktober dieses Jahres lud ich also Allgäuer PolitikerInnen, UnternehmerInnen und Verbände aus den unterschiedlichsten Bereichen nach Brüssel ein. Gemeinsam diskutierten wir mit Vertretern der verschiedenen EU-Institutionen über nachhaltigen Tourismus, regionale Innovationspotentiale, Energiesicherheit, die Zukunft der EU-Regionalpolitik und die anstehende Agrarreform.

Offensichtlich mit Erfolg: Beide Seiten äußerten sich positiv über den offenen und fachkundigen Austausch zwischen regionalen Experten und den Entscheidungsträgern auf EU-Ebene. Die vorliegende Publikation fasst zusammen, welche Gespräche wir führen konnten, vor allem aber, welche Ergebnisse aus diesen Gesprächen hervorgegangen sind.

Eine angenehme Lektüre wünscht,
Barbara Lochbihler

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