Nobelpreisträgerin Wangari Maathai stirbt im Alter von 71 Jahren
Die Nachricht über den Tod
der Umweltaktivistin Wangari Maathai habe ich mit großem Bedauern
entgegengenommen. Sie war eine bewundernswerte Frau, die sich mutig für den
Umweltschutz sowie die Frauenrechte in Afrika eingesetzt hat. Viele Male wurde
sie in ihrem Kampf gegen Korruption und Verstöße gegen die Menschenrechte verhaftet
und musste den Schikanen der Regierung standhalten. Wangari Maathai hat eine
Vorbildfunktion eingenommen für alle, die sich gegen Unrecht und Unterdrückung
in Afrika zur Wehr setzen möchten.
Auch ihrem Einsatz im Umweltschutz gebührt Anerkennung. So hat die Aktivistin die "Green Belt" Bewegung gegründet, die erhebliche Erfolge im Umweltschutz verbuchen konnte. Zu Recht wurde sie im Jahr 2004 als erste Afrikanerin mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, insbesondere für eine nachhaltige Umweltentwicklung sowie den Kampf für Demokratie und Frieden in Kenia und anderen Teilen Afrikas. In ihrer Rede zur Entgegennahme des Preises betonte sie, wie wichtig es ihr sei, dass andere Frauen sich an ihrem Erfolg ein Beispiel nehmen, sich Gehör verschaffen und aktiver für ihre Rechte einsetzen. Dem stimme ich zu und hoffe, dass Wangari Maathai ihre Werte und den Mut, sie umzusetzen, an viele Menschen weitergeben konnte.
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